mei - wohnbau meissauergasse/komzakgasse, wien 22

der längsgerichtete baukörper an der komzakgasse / ecke meissauergasse erfährt eine süd-ost-orientierung bzw. nord-west-orientierung. er wird über zwei geschlossene stiegenhäuser, welche die vertikale zum langen riegel bilden, erschlossen.

im erdgeschoss des baukörpers befinden sich ausschließlich durchgesteckte wohneinheiten mit mietergärten. zur komzakgasse werden die fenster der wohneinheiten durch einen „grünen vorhang“ abgeschirmt, zum anderen soll dieser zu den gegenüberliegenden einfamilienhäusern mit gartensiedlungsstruktur eine verbindung herstellen. am schnittpunkt meissauergasse/komzakgasse entsteht ein kommunikationspunkt in form eines brunnens und sitzgelegenheiten, weitergeführt in einen keinkinderspielplatz. (brunnen wird entgegen dem konzept nicht ausgeführt).

im 1. og, welches über breite rampen erschlossen wird, befinden sich einhüftige wohnungen. daneben sind in diesem objektteil großzügige sozialräumlichkeiten als begegnungsorte vorgesehen. aus- und überblicke sind dadurch gewährleistet.

in den obergeschossen sind 2-hüftige wohnungen mit terrassen untergebracht.

farbgestaltung: die fassaden im bauteil komzakgasse werden weiß mit grauen laubengang- und terrassenakzenten. die dachgeschosse werden in gelbe metallpaneele gehüllt.

die bebauung in der komzakgasse stellt an diesem punkt die grenze zum städtischen her. dahinter bildet sich dieser teil des 22. bezirkes als gartensiedlungsstruktur aus.

insgesamt entstehen 146 geförderte mietwohnungen mit gärten, terrassen, loggien oder balkonen.

gemischtes baugebiet, wohngebiet bk I, bk II, bk III, geschlossene bauweise

 

  • client: gesiba
  • project manager: erwin tschabuschnig
  • planning: 2002
  • start: 2004
  • end: 2006
  • pics: manfred seidl
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